31. Dezember 2012

Mein persönlicher Jahresrückblick

Das Jahr 2012 ist neigt sich so langsam dem Ende. Mit voller Erwartung blicke ich schon ins neue Jahr, das mit vielen neuen Aufgaben auf mich wartet. Ich freue mich riesig darauf diese anzugehen - ganz besonders natürlich auf meine neue Rolle als Mama.

Doch bevor wir das Jahr 2013 begrüßen, möchte ich hier noch schnell Revue passieren lassen. Was ist denn 2012 so passiert? Begonnen hatte das alte Jahr ja für mich nicht sonderlich gut, denn ich war genau vor einem Jahr im Krankenhaus statt auf einer Silvesterparty. Deswegen ist das Jahr aber dennoch kein schlechtes Jahr gewesen. Es wurde stattdessen immer besser. Ich habe in diesem Jahr meinen Führerschein bestanden, wir haben einen wunderschönen Urlaub in Amsterdam verbracht, mein zweiter Neffe wurde geboren.  In der Arbeit lief es rund - viel Arbeit, aber das sehr erfolgreich. Im September haben wir meinen Eltern einen Herzenswunsch erfüllt und sind mit ihnen in das Heimatdorf meiner Schwiegermutter im Tessiner Verzsacatal gefahren. Es war so schön erleben zu können, wie meine Eltern gestrahlt haben und wie schön auch, wie harmonisch die Woche mit meinen Eltern, meiner Schwiegermutter und den Großeltern meines Mannes war. Ich habe in diesem Jahr, leider etwas spät, das Bloggen erst so richtig entdeckt und wünsche mir für das neue Jahr, dass es mir weiterhin so viel Freude bereitet. Und das tollste an diesem ganzen Jahr war, dass mich wieder einmal so viele tolle Menschen in diesem Jahr begleitet haben. Ich möchte euch allen danken, dass es euch gibt!!!

Ja, und mein ganz persönliches kleines Wunder in diesem Jahr ist natürlich meine Schwangerschaft. Es ist wirklich ein wunderschön an die kleinen Momente in den letzten Monaten zurückzudenken. Der Moment, als der Test positiv war, als ich das kleine Herz zum ersten Mal schlagen sehen habe, als unser Baby im Ultraschall wirklich als kleiner, aktiver Mensch zu erkennen war. Ich werde nie vergessen, als ich unseren Kleinen das erste Mal gespürt habe und die gemeinsame Freude endlich mit meinem Mann teilen konnte, als auch er ihn endlich durch meinen Bauch spüren konnte. All diese Momente sind so kostbar. Ich kann gar nicht glauben, dass die letzten Monate so schnell vergangen sind und wir schon bald unseren kleinen Theo in die Arme schließen können. Mit einem ganz persönlichen Foto möchte ich dieses Jahr beschließen - es fasst ganz wunderbar zusammen, wie die Zeit vergeht.


Ich wünsche euch allen einen Guten Rutsch ins neue Jahr und ein wunderschönes, spannendes, glückliches gesundes Jahr 2013!

30. Dezember 2012

Kräuterlachs mit Karotten-Zuckerschoten-Gemüse

Geht es euch auch so, dass ihr wahnsinnig gerne Fisch esst, aber dennoch viel zu selten Fisch auf den Teller kommt? Ich esse für mein Leben gerne fast alles, das aus dem Meer kommt, aber mag die Tiefkühl-Varianten meist nicht so gerne. Das schmeckt einfach ganz anders. Frischer Fisch schmeckt tausendmal besser. Also werde ich künftig wohl besser planen und mir sagen "morgen gibt es Fisch", also ab zur Fischtheke.

Nach dem Geschlemme der Weihnachtszeit war es heute also endlich Zeit etwas Leichtes zu kochen und so entschied ich mich für einen Kräuterlachs aus dem Ofen mit Karotten-Zuckerschoten-Gemüse.


Und hier das Rezept dazu. Es ist wirklich schnell gekocht und gelingt garantiert. 

Kräuterlachs aus dem Ofen mit Möhren-Zuckerschoten-Gemüse

Für 2 Personen: 
400g Lachsfilet (ohne Haut, möglichst Mittelstück)
1 Bio-Zitrone
3 EL Olivenöl
1 Handvoll Kerbel
5 Stängel Dill
2 Stängel Estragon
Salz
Pfeffer
250g kleine neue Kartoffeln
1 Schalotte
150g Zuckerschoten
2 Karotten
5 Stängel krause Petersilie
2 EL Butter
Muskatnuss

1. Kartoffeln gut waschen und in reichlich Salzwasser zugedeckt ca. 15-20 Minuten garen. In der Zwischenzeit Schalotte schälen und fein würfeln. Zuckerschoten putzen und waschen. Karotten schälen und schräg in dünne Scheiben schneiden. Petersilie schütteln und fein hacken. Kartoffeln abgießen und ausdampfen lassen, eventuell halbieren. 

2. Bevor das Gemüse in die Pfanne hüpft, am besten den Fisch schon mal vorbereiten und den Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen. Den Lachs abspülen und trocken tupfen. Die Zitrone heiß waschen, abtrocknen und halbieren. Eine Hälfte in dünne Scheiben schneiden, die andere Hälfte auspressen.

3. Eine ofenfeste Form mit 1 EL Öl ausstreichen. Die Kräuter waschen und trocken schütteln. 3 Stängel Dill und die Hälfte von dem Kerbel so in die Form legen, dass der Lachs gerade draufpasst. Die übrigen Kräuter fein hacken.

4. Den Lachs auf die Kräuter in der Form legen, mit dem Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern. Die gehackten Kräuter darüberstreuen und leicht andrücken. Mit dem übrigen Olivenöl beträufeln und mit Zitronenschreiben überlappend belegen. Im Ofen 12-15 Minuten garen.

5. Jetzt ist das Gemüse dran. Die Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Schalotten darin glasig dünsten. Karotten dazugeben und 1 Minute unter Rühren andünsten. 3-5 EL Wasser dazugießen und die Karotten zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten dünsten. Zuckerschoten dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und weitere 3 Minuten garen. Die Kartoffeln dazugeben und offen 1-2 Minuten garen. 

6. Den Fisch aus dem Ofen nehmen. Petersilie unter das Gemüse mischen und darauf den Fisch anrichten.

Lasst es euch schmecken.

Nähprojekt: Schlafanzug

In meinem ersten Nähversuch hatte ich ja bereits ein weiteres Projekt an der Nähmaschine angedeutet. De facto war das Nestchen fürs Babybett eigentlich Nähversuch Nummer 2, denn meine ersten Schritte an der Nähmaschine meiner Mama habe ich in den paar Wochen vor Weihnachten gemacht, als ich mich entschloss, meinem Mann eine Schlafanzughose zu nähen.


Also bin ich schnurstracks in die Stoffabteilung habe einen schönen Karo-Flanell-Stoff ausgewählt und bin ab zu meiner Mama, um das große Projekt, das sich als "selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk" unterm Christbaum finden sollte, endlich zu realisieren. Und einige Nachmittage - ich bin ja noch nicht so schnell und muss sicherheitshalber alles heften - voilà, ist aus den einzelnen Stoffteilen tatsächlich eine Hose entstanden. Ein wenig groß ist sie ausgefallen, aber bei einem Schlafanzug stört das nicht. Was meint ihr? Sie steht ihm doch wirklich gut.




29. Dezember 2012

Macarons aus eigener Herstellung

Macarons sind ja noch wie vor voll im Trend. Immer wieder laufe ich an Konditoreien vorbei und lasse mich von den bunten Gebäckstücken verzaubern. Die verschiedenen Variationen sind auch allzu verlockend. Schon lange hegte ich den Plan mich einmal selbst daran zu versuchen und habe mein Vorhaben nun endlich in die Tat umgesetzt. Vanille-Macarons sollten es werden - am liebsten hätte ich zwar quietschgrüne Pistazien-Macarons gemacht, denn ich bin ein riesiger Pistazienfan - aber fangen wir mal klein und ohne Lebensmittelfarbe an. Die bunten Varianten werden bestimmt noch folgen.


Die Herstellung ist eigentlich gar nicht so schwer, aber es macht schon auch einiges an Arbeit - vor allem für meinen lieben Mann, der sich breitschlagen ließ, hinterher die Küche sauber zu machen.



Hier das Rezept für die Vanille-Macarons:

Für ca. 40 Macarons
200g gemahlene Mandeln
200g Puderzucker
75ml Wasser
200g Zucker
2x80g Eiweiß
1/2 Vanilleschote

Für die Mascarpone-Sahne
250g Mascarpone
60g Puderzucker
1/2 Vanilleschote
250g kalte Schlagsahne

1. Die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker mischen und sieben.
2. Das Wasser und den Zucker in einem Topf zum Kochen bringen (nicht umrühren!!). Der entstehende Zuckersirup darf nicht heißer als 115°C werden.
3. 80g Eiweiß zu Schnee schlagen und den Zuckersirup, sobald er 115°C erreicht hat in einem dünnen Strahl unter Rühren in den Eischnee laufen lassen. Etwa 10 Minuten weiterrühren, damit der Eischnee etwas abkühlt.
4. Die Puderzucker-Mandel-Mischung mit den verbliebenen 80g flüssigen Eiweiß zu einer glatten Masse verrühren. Das Mark der Vanille auskratzen und in die Mischung rühren
5. Ein Drittel des Eischnees unter die Mandelpaste heben, sodass eine geschmeidige Masse entsteht. Dann den Rest unterheben.
6. Den Teig in einen Spritzbeutel mit einer Tülle von 8mm Durchmesser füllen. Den Teig in walnussgroßen Klecksen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spitzen und den Teig bei Zimmertemperatur 30 Minuten antrocknen lassen. Als Tipp, wenn man vorsichtig mit dem Finger drauftippt, sollte der Teig nicht mehr am Finger kleben bleiben.
7. Die Macarons ca. 14 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 150°C backen. Nach dem Herausnehmen das Backpapier vorsichtig auf die angefeuchtete Arbeitsfläche ziehen. So lassen sich die Macarons später besser vom Backpapier lösen.
8. Mascarpone, Puderzucker und das Mark der Vanilleschote glatt rühren. Die Sahne halbsteif schlagen; die Mascarpone-Mischung dazugeben und die Creme steif schlagen. Und dann ab damit in die Macarons.

Das Ergebnis meines allerersten Macarons-Versuchs kann sich - keine falsche Bescheidenheit - sehen lassen. Und auch der Geschmack hat mich überzeugt, obwohl ich diese Variante der Vanille-Macarons mit Mascarpone-Schlagrahm doch fast ein wenig zu süß finde. Mal sehen, was ich das nächste Mal ausprobiere.

23. Dezember 2012

Babybauch

Meine Posts fliegen thematisch derzeit ganz schön durcheinander...von Babymützen zu weihnachtlichen Themen, um euch dann mein selbstgenähtes Nestchen zu zeigen und anschließend doch wieder Frohe Weihnachten zu wünschen. Und jetzt haben mein Mann und ich diesen ruhigen, grauen Sonntag nicht damit verbracht aufs Christkind zu warten, sondern haben die Kamera ausgepackt und ein paar Bilder vom Babybauch geschossen (wer weiß wie lange ich den noch habe). Von den vielen Bildern, die wir gemacht haben, hier das schönste. Ich mag die sanften Farben. Die Schühchen hat übrigens meine Mama gestrickt.

Frohe Weihnachten


Glædelig Jul! 
Fröhliche Weihnachten! 
Merry Christmas!
Joyeux Noël!
Vrolijk Kerstfeest!
Buon Natale!
God Jul!
Wesolych Swiat!
Feliz Navidad!

Da unser Wohnzimmer so klein ist, gibt es dieses Jahr nur einen Christbaum aus Masking Tape. Wir feiern aber bei meinen Eltern - mit echtem Baum und echten Kerzen. Das Licht und die Wärme, die der Christbaum bei meinen Eltern ausstrahlen, verzaubern mich jedes Jahr aufs Neue. Da kann unser Masking Tape-Baum natürlich nicht mithalten. 

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest. 


22. Dezember 2012

Nestbau

Ich liebe Handgemachtes. Ich bewundere Menschen wie meine Mama, die im Handumdrehen ein weiteres Paar Babyschühchen gestrickt hat und sich dabei einmal mehr übertrifft. Menschen wie meine Schwester, die für ihre beiden Jungs dieses Jahr zum Nikolaus Eulenmützchen gestrickt hat und für den neuen Kaufladen ihres Großen Bananen, Erdbeeren, Bonbons und selbst Schwammerl gehäkelt hat - ich müsste euch diese Häkelkunstwerke unbedingt hier mal zeigen. Die sind wirklich toll.

Ja, hier spricht viel Bewunderung und gleichzeitig auch ganz viel Neid. Denn ich kann das leider nicht. Meine Mütze für Theo war ein erster Schritt auch endlich mal selbst ein wenig Handarbeit an den Tag zu legen. Und ich bin muss zugeben ich bin mächtig stolz auf das Ergebnis.

Jetzt habe ich mich an die Nähmaschine gewagt und mit Hilfe meiner lieben Mama unserem kleinen Mann ein Nestchen genäht. Ich hoffe so fühlt er sich in seinem ersten Bettchen auch richtig wohl - und wird hoffentlich gut darin schlafen.


Es hat wirklich Spaß gemacht dieses Projekt zu realisieren, obwohl ich manchmal echt mit der Maschine zu kämpfen hatte. Aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und ich möchte in Zukunft weitere neue Handarbeitsprojekte angehen. Ein weiteres Projekt ist schon in Arbeit bzw. sogar schon fertig ... aber das stelle ich euch erst nach den Feiertagen vor.


Schnelle Weihnachtskugeln

In der Weihnachtszeit findet man ja quasi an jeder Ecke Baumschmuck - mir ist sind jedoch viele der Christbaumkugeln, die man so zu Kaufen findet oft zu kitschig. Ich hatte Lust ganz schnell, schöne und simple Kugeln selbst zu machen und habe mir kurzerhand einfach Glaskugeln im Bastelshop gekauft und diese mit Windowcolor weiß bepunktet. Je nach Gusto kann man hierfür natürlich auch jede andere Farbe verwenden oder auch das Motiv ändern. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Ich habe mich für die schnellste Variante entschieden.


19. Dezember 2012

Schön verpackt, ab in den Sack...


Weihnachten steht vor der Tür. Es wurde also höchste Zeit die Geschenke zu verpacken. Auch dieses Jahr habe ich mich wieder für eine ganz einfache Variante entschieden - Packpapier, schöne Schleifen und selbstgemachte weiße Anhänger aus Modelliermasse. Und als Etikett musste wieder der Dymo herhalten. Zur Zeit könnte ich wirklich alles mit meinem heißgeliebten Dymo beschriften...