31. Oktober 2011

Andalucía

Die meisten Paare fahren ja gleich nach der Hochzeit in die Flitterwochen und so im Nachhinein muss ich auch zugeben, dass das gar nicht so verkehrt ist. Gleich nach dem großen Ereignis wieder in den Alltag zurückzukehren war am Anfang schon ziemlich komisch. Ja, ich hatte fast das Gefühl keine Zeit gehabt zu haben, um in der Ehe anzukommen. Das bin ich aber glücklicherweise mittlerweile doch.
Nach zwei Monaten Alltag haben wir endlich unsere Koffer gepackt und sind für dreieinhalb Wochen nach Andalusien gefahren. Wer noch nicht dort war, der sollte unbedingt hin. Wir haben so viel erlebt und gesehen - langweilig wurde uns nie: Kulturell gab es jede Menge zu sehen - die Mezquita von Córdoba, die Ausgrabungsstätte der Palaststadt Medina Azahara, die Alhambra von Granada, ein Bad in der Geschichte in den Arabischen Bädern, Spaziergänge durch die wunderschöne historische Altsadt von Ronda und in Baelo Claudia sind wir auch mal auf ein paar römische Spuren gestoßen. Auch die andalusische Landschaft hat uns sehr begeistert. Olivenbäume soweit das Auge reicht - nur eben in der Sierra Nevada nicht. Wir haben uns auf den Pico de Veleta (3.394m) gewagt - von dort bot sich uns ein toller Blick: Diese karge Landschaft, kein Moos, kein Baum, kein Blatt, alles relativ trist, aber gleichzeitig unheimlich faszinierend... Aber am besten lasse ich ein paar Bilder sprechen. Hier ein paar Eindrücke unserer ersten Sation - Córdoba.






29. Oktober 2011

Naturfreuden

Ich bin ein leidenschaftlicher Spaziergänger und wenn ich meine Kamera dabei habe, kann so ein Spaziergang auch mal länger dauern. Vor allem wenn ich am Wegrand kleine schöne Blumen und Pflanzen entdecke, die ich gerne ein bißchen genauer unter die Lupe nehme. Ein paar Ergebnisse seht ihr hier:

grün, grün, grün

Die erste Hochzeit gilt ja bekanntermaßen als die "grüne Hochzeit". Wir haben diesen Namen wörtlich genommen und unsere Hochzeit ganz dem Motto "grün" gewidmet. Zwar haben wir uns nicht zwischen Wiesen und Feldern, trauen lassen, doch haben wir anschließend im Grünen, im Botanikum gefeiert. In dieser ehemaligen Gärtnerei haben wir im Glashaus, umgeben von hunderten von Grünpflanzen ein wunderschönes Fest gefeiert. 
Unserem Motto haben sich einige kleine Details fügen müssen: die Liederhefte für die Kirche wurden begrünt und mit einem Zweig Buchs versehen, die Fürbitten wurden von Ahornblättern gelesen, als Gästebuch fungierte ein Rosmarin-Bäumchen, an dessen Duft und den lieben Nachrichten wir uns nun täglich erfreuen können und mit italienischen Kräutern gefüllte Reagenzgläser wiesen unseren Gästen ihren Tisch.


Unsere Hochzeitsbilder entstanden ebenfalls im Grünen, nur ein paar Schritte von meinem Elternhaus entfernt. Rund um den alten Bahndamm erstrecken sich wunderschöne Felder und da wir das Glück hatten, dass die Kornfelder dieses Jahr erst relativ spät gemäht werden konnten, haben wir Chance genutzt und wunderschöne Bilder in den Feldern gemacht. Wir haben uns auch in meterhohe Maisfelder getraut und uns auf alte Brücken gesetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie wir finden.